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Laserbearbeitung

 
Brennschneiden mit Laserstrahl
         
   
Das Brennschneiden mit Laserstrahl wird fast ausschließlich zum Trennen von Metallen eingesetzt. Analog zum Schmelzschneiden wird beim Brennschneiden das Werkstück im Bereich der Schnittfuge erhitzt und mit Hilfe eines Gasstrahls in schmelzförmigem Zustand ausgetrieben. Als Gasart wird Sauerstoff verwendet. Durch eine exotherme Reaktion des Sauerstoffes mit dem schmelz- und teilweise dampfförmigen Metall erfolgt eine erhöhte Energiezufuhr im Bereich der Wechselwirkungszone von Laserstrahl und Werkstück. Die beim Laserstrahlbrennschneiden erreichbaren Schnittgeschwindigkei¬ten liegen um den Faktor 2 bis 6 über denen des Laserstrahlschmelzschneidens.
         
Vorteile
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Beim Laserstrahlbrennschneiden ist das Trennen von größeren Blechdicken als beim Schmelz- oder Sublimationsschneiden möglich.
 
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Es erlaubt die größtmögliche Schneidgeschwindigkeit der betrachteten Laserstrahlschneidprozesse.
Nachteile
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Die Schnittkanten sind oxidiert, so daß beim Schweißen von laserstrahlbrenngeschnittenen Teilen Schwierigkeiten entstehen können. Das gleiche gilt auch für die Haltbarkeit von Lacken.
 
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Die Wärmeeinflußzone ist größer als bei den anderen Laserstrahlschneidverfahren.
 
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Durch die turbulente Schmelzdynamik können sich Schnittriefen stärker als beim Schmelzschneiden ausbilden.
         
   
Zum Laserstrahlbrennschneiden werden zur Zeit hauptsächlich CO2-Lasertypen im Kilowattbereich und in der Mikrobearbeitung Nd-YAG-Laser eingesetzt.
         
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